Die Kumada ist 6 km von „Kārļumuiža“ entfernt.Dieser Fluss ist ein Zufluss der Amata. Im Unterlauf fließt die Kumada durch eine malerische Schlucht. Auch das kleine Flüsschen, lettisch Pērļupīte genannt, hat eine tiefe Schlucht. Diese beiden Schluchten – die tiefsten in Lettland, die von kleinen Flüssen gebildet sind, – kreuzen sich an der Mündung der Pērļupīte in die Amata. An dieser Stelle – auf einem 40 m hohen Hügel – wurde 1990 die längste Höhle an den Amata-Ufern entdeckt – die 33 m lange Pērļupīte-Höhle.

Bootsfahrer berichten: Der Fluss eignet sich für WW-Abfahrten beim Hochwasser. Man kann Kajaks und  Flöße nehmen. Die Beschreibung der Route: Der Fluss hat eine Breite von 3–7 m, das Durchschnittsgefälle ist 6–10 m auf 1 km Länge. Die interessanteste Strecke auf der Kumada beginnt an der Eisenbahnbrücke vor Ieriķi (Ramotzky) (etwa 1 km vor der Bahnstation Ieriķi). Auf dem Fluss gibt es etliche kleine (0, 2m) Wasserfälle und einige große (1, 5m) Biberdämme. Öfters kommt Bruchholz vor. Nach der Brücke, über die eine Straße führt, ist das Gefälle weniger stark, etliche Kilometer weiter aber, etwa in der Mitte der Strecke bis zur Amata, wird das Gefälle aufs Neue stärker. Im Unterlauf fließt der Fluss über Dolomitsteine, weiter dann über Sandsteine. An den Ufern des Flusses treten Tuff-, Dolomit und Sandsteinblöcke (Cecīļu-Felsen) zutage. Nach dem Zufluss der Grūbe (Ieriķupīte) vergrößert sich die Wassermenge erheblich. In der Nähe der Amata hat die Kumada fast kein Gefälle mehr.

Nach der Mündung der Kumada in die Amata beginnt die interessanteste Strecke auf diesem Fluss, also lohnt es sich (falls die Boote nicht beschädigt sind), die Abfahrt auf der Amata fortzusetzen. Die ganze Abfahrt – zusammen mit der Fahrt auf der Amata – dauert 3–4 Stunden.Zum Wasserstand: der Wasserstand der Amata hat eine Höhe von 145 cm,  in der Kumada ist er um 25 cm niedriger. Mann kann die Bootsfahrten auf der Kumada mit Abfahrten auf der Amata und eventuell auch mit denen auf der Ieriķupīte verbinden.