Der Zvārtes-Fels ist 5 km von „Kārļumuiža“ entfernt. Er erhebt sich am linken Ufer der Amata. Dieser malerische Felsen aus der Devonzeit gilt als eine besondere Sehenswürdigkeit Lettlands. Der Name des Felsens leitet sich vom Namen des in der Nähe gelegenen Bauerhofes „Zvārtes“ her. Eine Fußgängerbrücke verbindet hier die beiden Ufer der Amata.

Der steile, rote Fels hat eine Höhe von 35 m. Sowohl vom Fluss, als auch vom Fels, den man über eine hölzerne Treppe besteigen kann, bietet sich ein wunderbarer Blick über das Tal.

Hexenort. Der Felsen ist von zahlreichen Geschichten und Sagen umwoben, die von Hexen und Teufeln berichten. Sie sollen in der Umgebung, besonders um die Sommer- oder Wintersonnenwende, aufgetreten sein.

Die fliegende Dreschscheune. Ein wichtiger Bestandteil der Landschaft ist die Dreschscheune auf dem Bauernhofe „Vieļas“.  Dieses Gebäude ist etwa 150 Jahre alt. Jānis Zariņš aus dem Bauernhofe„Zvārtes“ weiß zu erzählen: „Früher hatten wir auf unserem Hofe zwei Dreschscheunen. Bei dem großen Sturm (am 10. Mai 1872) wurde eine derselben in die Luft gehoben und zum Bauernhof „Vieļas“ getragen. Der damalige Wirt von „Zvārtes“ habe gesagt: „Wir haben eine Dreschscheune, ihr aber keine, so soll die weggebrachte bei euch bleiben“.