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Karlsruhe entstand als eine selbstständige administrativ-wirtschaftliche Einheit im 18. Jahrhundert. Früher gehörte dieses Gelände zum Schlossgebiet Wenden (Cēsu pilsmuiža). Schriftliche Quellen belegen, dass die meisten Bauernhöfe des Gutes Karlsruhe bereits im 17. Jahrhundert existierten. Die während der Schwedenzeit angefertigten Karten der Ländereien des Gutes Schloss Wenden zeigen, dass unweit von der Stelle, wo später das Ensemble des Gutszentrums von Karlsruhe angelegt wurde, die Bauernhöfe Brauschke, Wiebe, Biggun, Kalnewers und Prede platziert waren, am nächsten aber – die Bauernhöfe Latsche und Jaunlatsch oder Aschekalln; möglicherweise hat sogar die spätere Bebauung des Gutszentrums diese verdrängt.

Im Sommer 1755 kauften die Angehörigen der Familie der Barone von Wolff das Gut Schloss Wenden. Vermutlich wurde auf ihre Initiative eine separate wirtschaftliche Einheit, und zwar eine Hoflage des Gutes Schloss Wenden angelegt, die ursprünglich Wolfsruhe genannt wurde. Ihre Existenz wird durch eine Auskunft von Leonhard von Stryk belegt: 1757 gibt er die Größe dieses Beihofes mit 75/8 Haken an.

Im 17. und 18. Jahrhundert galten die Hoflagen in Livland als wirtschaftliche Gebilde; entsprechend ihrer Nutzung wurden dort Stallungen für das Vieh, Kornspeicher oder andere landwirtschaftliche Bauten sowie Wohngebäude für Knechte und Gutsverwalter errichtet. Die architektonische Planung der Bebauung der Hoflagen sowie einzelner ihrer Gebäude wurde von praktischen Zwecken bestimmt; die repräsentative Funktion hatte eine zweitrangige Bedeutung. Ursprünglich sollte auch Wolfsruhe, später Karlsruhe, nur wirtschaftlichen Zwecken dienen, im ausgehenden 18. Jahrhundert erhielt jedoch dieses Gut auch repräsentative Bauten und Funktionen.

Entstehung eines barocken Ensembles

1777 kaufte Major Carl Eberhard von Sievers das Gut Schloss Wenden. Die Hoflage der Familie von Wolff wurde umbenannt, fortan hieß es Karlsruhe oder Karlshof – dem neuen Besitzer Carl Eberhard von Sievers zu Ehren. Vorerst ließ er seine Hauptresidenz in Wenden umbauen; nachträglich – in den 80er Jahren des 18. Jahrhunderts – gestaltete er ein den Forderungen seiner Zeit entsprechendes barockes Ensemble mit einer Parkanlage im Gutszentrum von Karlsruhe. Die Planung dieses Komplexes ist auf einer von dem vereidigten Landmesser T. J. Ziegenhirt gezeichneten Karte von 1796 zu sehen. In der Mitte – gegenüber der Einfahrt – ist auf der Hauptachse das Herrenhaus platziert. Heinz Pirang hat das barocke Ziegelsteingebäude als ein bedeutsames „maison de plaisance“ oder als ein ländliches Lusthaus im französich-holländischen Stil bezeichnet. Die eine Längsfassade des Herrenhauses ist zum Paradehof gerichtet, der von vier Gebäuden begrenzt wird. Die Besitzer von Karsruhe haben auf diesem Gute wohl aus verschiedenen Gründen ein repräsentatives Bauensemble gestalten lassen.

Obwohl keine genauen Daten überliefert sind, legen einige indirekte Angaben in den Archivurkunden die Vermutung nahe, dass die Angehörigen der Familie von Sievers Karlsruhe zu ihrem Wohnort gewählt hatten.

Entwicklung des Gutes

1795 war in der Zeitung Rigasche Anzeigen zu lesen, dass der Hofrat Karl Eberhard von Sievers den Beihof Karlsruhe für 40 000 Reichstaler Alb. Angela Maria Pierson, geb. Trompowsky verkauft hat.

Der Vater der neuen Besitzerin, Jakob von Trompowsky (1715–1802), war ein energischer und unternehmungslustiger Mensch. 1740 wurde er – Chirurg seinem Beruf nach – in den Bürgerstand der Stadt Wenden erhoben; bereits vier Jahre später wurde er zum Ratsherrn dieser Stadt gewählt. Im Februar 1756 war dieser tatkräftige Mann Mitglied der Delegation, die sich zur Zarin Elisabeth Petrowna nach Russland begab; er blieb dort ein Jahr lang. 1758 war er Abgeordneter des Kreises Wenden in Riga, 1758 bis 1764 – erneut in St. Petersburg. 1760 wurde er zum Bürgermeister von Wenden gewählt und hatte dieses Amt 20 Jahre lang inne.

James Pierson von Balmadis

Der Mann von Angela von Trompowsky, James Pierson, war der Geschäftspartner ihres Vaters. Der wohlhabende englische Kaufmann wurde 1741 in Montrose (Schottland) als Sohn des Advokaten Robert Pierson of Balmadis (1701–1763) und der Anna Fraser geboren. Von kaufmännischen Ideen geleitet, kam er nach Livland; 1768 wurde James Pierson in die Kompanie der Schwarzhäupter in Riga aufgenommen. 1791 trat dieser Gesellschaft auch sein ältester Sohn James Pierson und dann 1795 sein jüngster Sohn Robert Pierson bei. In der Familie gab es noch fünf Söhne und vier Töchter.

In Riga gründete James Pierson zusammen mit etlichen einheimischen wohlhabenden Kaufleuten das Handlungshaus „Pierson, Huhn, Trompowsky & Walles, das verschiedene Waren (Holzmaterialien, Bier, Wachs, Hanf etc.) exportierte – vor allem nach England. Die Geschäfte waren erfolgreich, und die erübrigten Geldmittel konnten in Immobilien investiert werden.

Nach zwanzig Jahren Ehe, als die Söhne schon mündig waren, beschloss das Ehepaar auf den Namen der Frau Immobilien im Kreis Wenden zu erwerben. Zuerst kaufte die Familie Pierson das Gut Ramotzky und nach vier Jahren, wie oben erwähnt, das in der Nachbarschaft gelegene Beigut Karlsruhe.

Die für Livland charakteristischen Gutszentren mit einem kleinen Herrenhaus und einem Wirtschaftshof, wo Bauer und Knechte ihren alltäglichen Pflichten nachgingen, wo vor dem Stall Pferde standen und ab und zu eine sich von der Herde verlaufene Kuh auftauchte, waren nicht nach dem Geschmack des in Schottland geborenen und mit der Weite und der Schönheit der Welt bekannten James Pierson. Obwohl er in der zweiten Hälfte seines Lebens stand, beschloss er, – wohl mehr an seine Nachkommen als an sich selbst denkend – hier alles zu verändern und in der besonderen livländischen Landschaft, die an die in Schottland verbrachte Kindheit erinnerte, eine neue Architektur zu schaffen. Diese Veränderungen begannen mit dem Bau eines neuen, repräsentativen Herrenhauses, das sich von den einheimischen Architekturformen erheblich unterschied.
Das Ensemble gewann nicht nur eine neue Dominante, beseitigt wurde auch der quadratische Wirtschaftshof, der damals schon als altmodisch galt. Ein neuer Viehof und Pferdestall wurden in einer geziemenden Entfernung vom Herrenhaus errichtet. In der Nähe des schönen Herrenhauses wurde ein Park mit prächtigen Anpflanzungen, Spazierwegen und Alleen angelegt. Für die Arbeiten auf dem Gutshof wurden auch deutsche Handwerker herangezogen, wie die Eintragungen in den Kirchenbücher der Gemeinde Arrasch zeigen.
James Pierson starb am 16. Juli 1804 im Alter von 63 Jahren. Nach zwei Jahren – am 26. Februar 1806 – verpfändete seine Witwe Karlsruhe einem Familienfreund und dem ehemaligen Geschäftspartner ihres Mannes – dem Ältesten der Großen Gilde zu Riga, Kaufmann und Bankier Bernhard Christian Klein, aber am 1. November 1819 hat Kārļi für 32 729 Rubel in Silber der Oberst russischer Armee und Graf Joseph Koskull gekauft. Seine einzige Tochter und Erbin Elisabeth hat den wirklichen Geheimrat, Graf  Emanuel von Sievers geheiratet. Nach dem Tod von Joseph Koskull ist Kārļamuiža 1863 wieder in Besitz der Familie von Graf Sievers geraten.

Im neunzehnten Jahrhundert haben das Gebäudeensemble des Landgutzentrums neue Gebäude erweitert. Ersten ernsten Umbau mit dem Lebenanfang in Kārļi hat Joseph Koskull gemacht. Wie die Landgutkarte von 1834 zeugt, haben sich zum Zentrumgebäudekomplex neue Pferdeställe, Viehställe, eine Kneipe, ein Gärtnerhaus, eine Wassermühle angeschlossen. Ein wenig abgelegen hat man einen Begrabungsort der Besitzer – eine Kapelle eingerichtet.

1876 ist im Zentrum vom Landgut 21 Gebäude aufgezählt, aber 1908 – 32. In der Jahrhundermitte hat die Wirtschaft neugebaute Wassermühle am Fluβ Amata und eine Sägerei erweitert. Am Ende des Jahrhunderts hat man da eine Dachziegelfabrik eingerichtet, die die Energie von einer Turbine bekommen hat. 1900 war der Pächter der Produktionsabteilung Gottfried Jakobson. Für Bedürfnisse des Landguts haben der Brennofen , als auch zwei Halbgute – Bellevue (Kiefer) und Cecīļi gedient.

Geschichte des Landschaftsparks und der Gartenbauschule

Im 19. Jahrhundert erlebte das Gut Kārļumuiža (Karlsruhe) eine lebhafte Entwicklung. Entsprechend dem Geschmack jener Zeit, wurde ein Landschaftspark nach freiem Grundriss angelegt, der etliche gut gepflegte Waldreviers umfasste und sich bis zur Amata erstreckte.

Die schöne Gegend mit den reizvollen Ufern von Amata war am Ende des 18. Jahrhunderts zu einem beliebten Reiseziel zahlreicher Touristen geworden, und wurde auch im 19. Jahrhundert viel besucht. Hier haben mehrere berühmte Persönlichkeiten geweilt und die wunderbaren Landschaften gezeichnet; beispielsweise seien Karl Gotthard Graß, Johann Christoph Brotze, Johann Wilhelm Krause und Wilhelm Friedrich von Ungern-Sternberg genannt. Der Richter des Livländischen Oberhofgerichts, Staatsrat Gustav Johann von Buddenbrock berichtet in einer Reisebeschreibung über seine Eindrücke von Karlsruhe, eine andere Beschreibung – vom Jahre 1824 – ist von Johann Robert Engelmann überliefert.

1871 wurde in dem umgebauten Wirtshausgebäude eine Bildungsstätte für Gärtner eingerichtet. 1890 wurde dieser Anstalt der Status einer zweijährigen Gartenbauschule verliehen; ihre Absolventen waren diplomierte Gärtner. Die Schule – die erste Gartenbauschule im Baltikum – wurde staatlich subventioniert. In den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts wurde hier der lettische Maler R. Pērle (1875–1917) zum Landschaftsgärtner geschult.

Im Jahre 1877 wurde in Karlsruhe eine der ersten Baumschulen im Baltikum angelegt. Auf einem Gelände von etwa 60 ha wurden Pflanzen auch für den Export angebaut: Obstbäume, Beerensträucher, Bäume für Parkalleen, Ziersträucher, Rosen usw. – jährlich etwa 30 000 Pflanzen. Die jedes Jahr im August veröffentlichten Kataloge informierten das Publikum über die zum Verkauf angebotenen Pflanzen.

Zerstörungen im 20. Jahrhundert

Die ersten Schäden am Ensemble von Karlsruhe entstanden während der Revolution von 1905, als das schöne Herrenhaus niedergebrannt wurde. Dank staatlichen Subventionen zum Ersatz der Verluste – im Umfang von 25 000 Rubel Silber – konnte im Laufe von etlichen Jahren das Gebäude wiederaufgebaut werden. Größere Verluste erlitt Karlsruhe nach dem Ersten Weltkrieg; während der Freiheitskämpfe Lettlands wurde das Herrenhaus des Gutes im Juni 1919 zum zweiten Mal in Schutt und Asche gelegt. Es wurde nicht mehr wiederhergestellt.
 
Im Zuge der Agrarreform der Republik Lettland wurde das bebaute Gelände des Gutszentrums in mehrere Bauernhöfe aufgeteilt. Etliche Gebäude wurden für die Einrichtung kleiner Handwerkerwirtschaften freigegeben, so die Dreschscheune, das Gärtnerhaus, der Kornspeicher, die Wagenremise. 12, 88 ha Land und drei Gebäude – die frühere Knechtsherberge mit dem dazugehörenden Stall und dem Kornspeicher – wurden der Gemeinde für die Einrichtung eines Altersheimes übergeben. Auch die unweit von diesen Gebäuden gelegene frühere Schmiede sowie die Ziegelei wurden der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Die neu angelegten Bauernhöfe wurden entsprechend den konkreten wirtschaftlichen Möglichkeiten und Bedürfnissen, dem individuellen Verständnis und dem Geschmack ihrer Besitzer bewirtschaftet und gepflegt.
 
Dem früheren Besitzer, Graf Alexander von Sievers, wurde ein Restgut überlassen – 69 ha Land mit acht Gebäuden des früheren Gutsensembles sowie die Wasser- und die Sägemühle; die letzteren verkaufte er bald darauf. Graf von Sievers führte die Wirtschaft auf seinem Restgut etwa 15 Jahre lang. Die finanziellen Möglichkeiten waren recht begrenzt; die Mittel reichten nicht einmal für gründliche Renovierungen der Gebäude aus. Die wichtigsten Einnahmequellen waren der Wald und der pomologische Garten mit einer Baumschule. In der Mitte der 30er Jahre siedelte Graf von Sievers nach Frankreich über. Seine in Lettland zurückgebliebenen Erben verpachteten das Restgut; 1937 wurden Verhandlungen mit der Regierung Lettlands über den Verkauf des Gutes an den Staat aufgenommen. Obwohl die Wirtschaft über eine längere Zeit vernachlässigt worden war, die Gebäude nicht renoviert und der Obstgarten recht verkümmert, – auch die Bäume zu alt waren, entschied sich der Landwirtschaftsminister J. Birznieks für den Kauf des Gutszentrums von Karlsruhe. Es führte folgende Gründe an: „Der pomologische Garten von Karlsruhe war im früheren Russland weit bekannt; auch heute gilt seine Baumschule im Blick auf die Vielfalt und Anzahl der dort vorhandenen Baumsorten als die größte in Lettland. Es wäre wünschenswert, diese in Staatsbesitz zu erwerben, zu verbessern und ihren früheren Ruhm zu erneuern. Dadurch würden sich Möglichkeiten zum Export von Obstbäumen eröffnen.“ Der betreffende Kaufvertrag wurde am 15. Juli 1937 geschlossen; das Landwirtschaftsministerium Lettlands erwarb für 68 200 Lats das Zentrum von Karlsruhe.
 Zum Leiter der Gartenwirtschaft in Karlsruhe wurde der frühere Leiter der Obstbauversuchsstation in Puhren (Pūre), Pauls Gailītis, eingesetzt. Mit der Instandsetzung der Gebäude wurde bereits im nächsten Herbst begonnen. Zuerst wurde das frühere Haus des Gutsverwalters renoviert, um hier eine Wohnung für den Leiter der Versuchsstation sowie Büroräume einzurichten. Teilweise wurden die für diese Zwecke nötigen Mittel durch den Verkauf von Pflanzen erworben, teilweise gab es auch Subventionen vom Staat. Im nächsten Jahr wurden die Wiederherstellungsmaßnahmen fortgesetzt. Zwei Gebäude, die besonders baufällig waren, und zwar die Ruine des alten Stalls und das Wohnhaus der Viehzüchter, wurden abgerissen. Der Umbau des früheren Pferdestalles und der Wagenremise wurde begonnen. Es war vorgesehen, in diesem Gebäude neben dem Stall für sechs bis acht Pferde auch eine Wagenremise und einen Lagerplatz für Werkzeuge und Maschinen auszubauen. An der Südseite des Gebäudes sollte eine Wohnung für den Pferdeknecht eingerichtet werden. Auch der frühere Kornspeicher des Gutes sollte anderen Zwecken angepasst werden: hier sollten ein Raum für den Pflanzenversand, ein kleiner Kornspeicher, eine Korndarre sowie ein Lagerplatz für Werkzeuge und Geräte Platz finden. Im neuen Krug sollten nach einem tiefgreifenden Umbau sechs Wohnungen für die Mitarbeiter der Gartenwirtschaft eingerichtet werden. Das Wohnhaus am Treibhaus war für die Unterkunft der Saisonarbeiter vorgesehen; hier sollte auch eine Tischlerei eingerichtet werden. Es wurde geplant, in Zukunft auch andere neue Gebäude aufzuführen: einen Holzschuppen, einen Speicher und ein Badehaus für die Arbeiter; außerdem war eine große Kornscheune nötig. Es gab auch einen weitergehenden Plan, und zwar an der Stelle des früheren Herrenhauses – auf die alten Fundamente desselben – ein neues Administrationsgebäude zu errichten. Ohne den Zweiten Weltkrieg wären wohl die meisten dieser Vorhaben, möglicherweise auch alle, verwirklicht worden.

Hotel

In der Überzeugung, dass die Zukunft von Kārļumuiža auf Respekt vor den bisherigen Leistungen, hervorragenden Leistungen und Unternehmertum basiert, setzt sich die Geschichte von Kārļamuiža mit der Bildung des Hotels "Kārļamuiža" in den Dienervierteln des alten Herrenhauses fort. Sie wurden während des Besitzes des Grafen Joseph von Koskull in der Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und 2006 vollständig renoviert.

Autoren: Pārsla Pētersone, Jānis Stepiņš. Verwendung von Informationen aus dem lettischen Staatlichen Historischen Archiv, dem Lettischen Nationalmuseum für Kunst, der Nationalbibliothek und der Akademischen Bibliothek.

Latvijas Radio: Latvijas pērles. Kārļamuiža - ein Gebäude mit schottischen Akzenten, die erste pomologische Schule. Zane Lāce 2. Oktober 2016, 9:30 Uhr.

Geschichte des Gutshofes schriftlich:
Taimiņa, Aija. Reise Pittoresque. Jeb gleznains ceļojums uz Kārļiem pie Amatas. Iespiedgrafika. # 3 (271/2004).
Lancmanis, Imants. Mein zu Hause ist meine Burg. Mistera Pīrsona celtais nams pie Amatas. Māksla Plus. Kultūras žurnāls. 4. 4.
Gailītis, Paulis. Kārļu vecais pomoloģiskais dārzs. Dārzkopības un Biškopības Žurnāls, 1940, Nr. 5, 226. lpp.